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Karate Tiger 5

kt5Der US-amerikanische Martial-Arts-Actionfilm „Karate Tiger 5 – König der Kickboxer“ aus dem Jahr 1990 wurde unter der Regie von Lucas Lowe gedreht und gehört zur kultigen „Karate Tiger“-Reihe, die in den späten 80ern und frühen 90ern mit wilden Kämpfen, verschwitzten Stirnbändern und ordentlich VHS-Charme durchstartete.

🎬 Worum geht’s diesmal?

Ein amerikanischer Kampfsportler – jung, wild, durchtrainiert – wird auf ’ne streng geheime Mission nach Thailand geschickt. Kein Urlaub mit Strand und Cocktails, nee nee… er soll sich in die finstere Welt illegaler Kämpfe einschleusen. Da wird nicht nur für Ruhm geprügelt – sondern auch für dicke Kohle. Und das Publikum? Nicht gerade zimperlich.

Was erstmal wie ein Job mit klarer Mission aussieht, wird schnell zur persönlichen Reise. Denn je tiefer er in die Szene eintaucht, desto mehr Dämonen aus der Vergangenheit klopfen plötzlich wieder an. Und mit jedem Faustschlag kommt er der Wahrheit näher – und sich selbst vielleicht auch ein Stück.

Auf seinem Weg kreuzen gefährliche Gegner seine Bahn – aber auch ein alter Meister, der ihm zeigt: Kämpfen tut man nicht nur mit Fäusten. Sondern mit dem Herzen. 🥋 Und irgendwann steht die große Frage im Raum: Wofür kämpfst du eigentlich wirklich?

🎥 Stab

  • Regie: Lucas Lowe
  • Drehbuch: Keith W. Strandberg
  • Produktion: Roy Horan
  • Kamera: Mark Morris
  • Musik: Paul Gilreath
  • Schnitt: Wayne Wahrman

🎭 Hauptdarsteller

  • Loren Avedon als Jake Donahue – der unbeugsame Kämpfer mit inneren Narben 🥋
  • Billy Blanks als Khan – der furchteinflößende Gegenspieler mit Killerblick 😈
  • Keith Cooke als Prang – der weise Mentor mit ordentlich Wumms 💥
  • Jerry Trimble als Denard – ein mieser Handlanger mit fiesen Tricks 👊
  • Don Stroud als James Donahue – familiäre Verstrickungen inklusive 👀
  • Richard Jaeckel als Captain O’Day – ein Auftraggeber mit klarer Mission 🧢

🎞️ Hintergründe & Wissenswertes

  • 🥋 Offiziell ist es „Karate Tiger 5“, aber… Der Film hat eigentlich gar nichts mit den vorherigen Teilen der „Karate Tiger“-Reihe zu tun. In den USA lief er unter dem Titel The King of the Kickboxers – der deutsche Verleih hat ihm nur den „Karate Tiger“-Stempel aufgedrückt, um auf der Erfolgswelle der Reihe mitzureiten. Klassischer VHS-Move der 90er! 🎬
  • 🎥 Gedreht wurde größtenteils in Thailand – mit echten Schauplätzen, schwitzigem Dschungel-Flair und Straßen, die aussehen, als hätte man sie aus einem alten Videospiel importiert. Authentisch, rau, und mit dieser typischen „90er Direkt-auf-VHS“-Atmosphäre, die heute Kultstatus hat.
  • 🧨 Billy Blanks als Bösewicht? Jep, der spätere Tae-Bo-Fitnessguru hat hier als brutaler Fiesling richtig aufgedreht. Und ja – seine Kicks waren genauso echt wie sein Blick. Viele Fans halten seine Rolle als Khan für eine seiner besten Performances im Film.
  • 🎬 Loren Avedon war in Topform – sowohl körperlich als auch kampftechnisch. Bereits bekannt aus anderen Martial-Arts-Filmen, liefert er hier eine der intensivsten Leistungen seiner Karriere ab. Und das meiste davon: ohne Stunt-Double!
  • 📼 Der Film wurde ein echter Videotheken-Liebling. In Deutschland wie auch in den USA war er zwar kein Kinoblockbuster – aber in der VHS-Ära gehörte er zum Pflichtprogramm für Kampfsport-Fans. Viele, die heute nostalgisch zurückblicken, haben ihn irgendwann aus einer staubigen Videothek mitgenommen.
  • 💡 Fun Fact am Rande: Einige der Kampfchoreos wurden später als Inspiration für andere Martial-Arts-Filme genannt – vor allem der düstere Untergrund-Turnierstil taucht auch in Streifen wie „Bloodsport“ oder „Mortal Kombat“ wieder auf.

Trailer:

Autorenbewertung

Ich liebe diesen Film einfach für das, was er ist – ein knallharter 90er-Actionstreifen mit ordentlich Nostalgie im Gepäck. Die Kämpfe sind roh, direkt und wirken herrlich oldschool – genau mein Ding. Klar, die Story ist kein Shakespeare, aber sie hat diesen düsteren Vibe, der mich direkt abgeholt hat. Billy Blanks als Bösewicht? Richtig stark! Und Loren Avedon bringt die Mischung aus Wut und Ehre ziemlich glaubhaft rüber. Der Film hat Ecken und Kanten, aber genau das macht ihn für mich zum Kult. Für Fans von ehrlichem Martial Arts-Kino ist das hier ein kleines Goldstück auf VHS-Niveau.

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